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Neuer Anstrich für die 2. Ligen - Hein-Dahlinger-Halle mit farbigem Feld
Erwachsenenspielbetrieb

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In der 2. Volleyball-Bundesliga stehen in der Saison 2010/11 die Zeichen ganz auf Farbe. Es wird bunt in den Spielhallen zwischen Kiel im Norden und Freiburg im Süden. Denn ab der kommenden Spielzeit sind auch in den 2. Ligen farbig abgesetzte Spielfelder obligatorisch. An 18 Standorten laufen derzeit die Arbeiten für die neuen Spielfeldmarkierungen. Acht Hallen werden noch während der Sommermonate an die neuen Anforderungen angepasst.

 

 

Die Hein-Dahlinger-Halle in Kiel, Spielstätte vom Volleyball Team Kiel (2. Bundesliga Männer) und Kieler TV (Regionalliga Frauen), hat in den Sommerferien ein farbig abgesetztes Spielfeld erhalten.


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Die Bilanz spricht für sich: Verfügten in der Saison 2008/2009 lediglich 50 Prozent aller Spielhallen in der 2. Liga über ein farbig abgesetztes Spielfeld, wurden mittlerweile an allen Standorten die Voraussetzungen hierfür geschaffen. „Wir haben dabei stets die örtlichen Begebenheiten berücksichtigt“, betont Daniel Sattler, Koordinator für die 2. Bundesligen bei der Deutschen Volleyball-Liga. So werden zehn Vereine in der kommenden Saison noch zeitweise mit einer Ausnahmegenehmigung spielen, weil die Kommunen das Geld für die Baumaßnahmen erst im Haushalt 2011 bereitstellen können oder die Spielfelder im Rahmen von anstehenden größeren Bau- oder Sanierungsmaßnahmen angepasst werden.

 

 „Die Investitionen in die Spielhallen sind eine wichtige Maßnahme zur Weiterentwicklung des Volleyballsports“, so Sattler, „Sie machen den Sport für Zuschauer, Medien und Wirtschaftspartner der Vereine attraktiver und sind eine Investition in die Zukunft.“ Zwischen 6.000 und 13.000 Euro betragen – je nach Ausführung und Bodentyp – die Aufwendungen pro Halle. So haben sich der VCB Tecklenburger Land und das Volleyball-Team Kiel dafür entschieden, die Spielfläche einzufärben, während anderenorts der Hallenboden im Bereich des Volleyballfelds ausgefräst und durch einen neuen Belag ersetzen wird. „Wir teilen uns die Kosten mit dem Kieler TV und der Stadt“, berichtet Kiels Vereinsvorsitzender Klaus Schmäschke von „kreativen Finanzierungsmodellen“. Auch der TuS Durmersheim und der TSV Giesen/48 Hildesheim erhalten finanzielle Zuwendungen ihrer Kommunen.

 

Der VCB Tecklenburger Land erhielt hingegen keine öffentliche Unterstützung, hat aber dennoch „das günstigste farbige Feld in der Liga“, sagt VCB-Geschäftsführer Timo Steinigeweg. „Wir mussten lediglich 1.000 Euro für das Material bezahlen. Die Arbeitsleistung haben lokale Handwerksfirmen als Sachsponsoring erbracht.“

In Oythe, Lintorf, Waldgirmes und Bad Soden freut man sich über komplett neue Sporthallen. Hier wurden die Anforderungen gleich in die Bauplanung übernommen, ebenso in Villingen, wo eine Komplettsanierung der Spielhalle mit Dach und Fußboden ansteht.
 

Sattler ist sich bewusst, dass die Erweiterung der Lizenzanforderungen eine Herausforderung darstellt. Viele Vereine hätten sich skeptisch gezeigt, als die Bundesligaversammlung im Mai 2009 entsprechende Ordnungsänderungen beschlossen hat. Die Erfahrungen der letzten Monate hätten allerdings belegt, wie Vereine und DVL erfolgreich zusammenwirken können. Mit der Vermittlung von Fachfirmen, Kostenkalkulationen sowie Unterstützungsschreiben an Politik und Verwaltung hat die DVL ihren Mitgliedern bei der Realisierung vor Ort geholfen.
 

Die Erweiterung der Anforderungen an die Spielhallen ist Teil des Developmentprogramms der 2. Bundesligen, das die Professionalisierung in den Handlungsfeldern Spielhalle, Management, Eventisierung, Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit verfolgt. So wurden für die kommende Saison  auch die Bestimmungen zu Zuschauerkapazitäten, Pressearbeitsplätzen und Court-Layout (Bandensystem, Mixed-Zone) angepasst.

 

Hallen und Fertigstellungstermine

Sommer 2010: TuS Durmersheim, FT 1844 Freiburg, Volleyball-Team Kiel, SV Bad Laer, SVG Lüneburg, VfL Oythe, VCB Tecklenburger Land, TV Wetter
Sommer 2011: DJK Augsburg-Hochzoll, TSV Giesen/48 Hildesheim, SC Langenhagen, VfL Lintorf (Hallenneubau), TSV Rudow, TBS Saarbrücken, TV Waldgirmes, TV Werne
2012: TG Bad Soden (Hallenneubau), TV Villingen (Komplettsanierung)
 

Quelle: Deutsche Volleyball-Liga




 
Querverweise
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