Historie

Eine "echte" Chronik des SHVV gibt es bislang nicht. Nach und nach wollen wir Daten, Zahlen und Geschichten über den Volleyballsport in Schleswig-Holstein zusammentragen. Größte Fundgrube für die Verbandsgeschichte sind die gedruckten Verbandsnachrichten, die von 1980 bis 2004 herausgegeben wurden. Diese werden wir allen Interessierten bald in digitalisierter Form zum Stöbern bereitstellen.

Chronik 25 Jahre Deutscher Volleyball-Verband

Im Jahr 1980 gab der DVV anlässlich seines 25-jährigen Bestehens eine Chronik heraus. Der folgende Text stammt aus dieser Chronik.

Die Anfänge des schleswig-holsteinischen Volleyballsports lagen im Universitätsbereich und dort im sogenannten Freiwilligensport. Vergleichswettkämpfe gab es nur bei Hochschulmeisterschaften, Rundenspiele überhaupt nicht. Erste Korrespondenenz mit dem DVV datieren aus dem Jahre 1961 und führten zur Einrichtung einer "DVV-Landesstelle" durch Herbert Hubl, der seit 1957 an der Uni Kiel Volleyball spielte.

Er knüpfte auch den Kontakt zu den Hamburger Volleyballspielern und führt die Uni Kiel Anfang 1962 zu den Punktspielen in der Hamburger Runde. Der im August 1963 gegründeten Oberliga Nord gehörte die Kieler Universitätsmannschaft ebenfalls noch an, bis sich die Spieler 1964 der Freien Turnerschaft Adler Kiel anschlossen und fortan unter diesem Namen die Entwicklung des Volleyballsports in Schleswig-Holstein maßgeblich beeinflussten bis hin zur Gründung des SHVV am 10. Mai 1970 im Umkleideraum einer Kieler Schulturnhalle. Gründervereine waren SV Adelby, Tinnum 66/Sylt, TSV Preetz, TSV Lägerdorf, Schwarz-Weiß Elmschenhagen/Kiel, Nordmark Satrup und FT Adler Kiel.

Daß die sich anschließende Entwicklung im Zeichen fast einmaliger Kontinuität verlief, läßt sich am besten an der Tatsache ablesen, daß mit Klieber, Redischewski, Rehder und Henningsen vier Mitglieder des Gründungsvorstands noch immer amtieren und auch der "Pionier" Herbert Hubl, erster Lehr- und Schiedsrichterwart des Verbandes, noch im Lehrausschuß mitarbeitet.

Stetig verlief auch die Entwicklung im Spielbetrieb. Aus 28 Mannschaften im Jahr 1970 wurden 279 in 124 Vereinen im Jahr 1979. Dabei ist zu berücksichtigen, daß gut 20 schleswig-holsteinische Vereine des Hamburger Randgebietes im HVbV spielen und die Zahl der (noch) nicht organisierten Volleyballspieler sehr hoch ist. Ingesamt gibt es nach der neuesten Statistik des Landessportverbandes über 11.000 Volleyballspieler in den Vereinen des nördlichsten Bundeslandes.

Gerde im Hinblick auf die noch nicht in den Verband integrierten Sportler sieht der SHVV seine wesentlichen Aufgaben darin, zukunftssichere Organisationsstrukturen zu schaffen, Ausbildungslehrgänge für Schiedrichter und Trainer sowie Spiel- und Erholungsmöglichkeiten anzubieten. Daneben gilt das Augenmerk besonders der Jugendleistungsförderung, die mit beachtlichen Erfolgen auf Vereinsebene und Bundespokalturnieren bereots Wirkung gezeigt hat. In Zusammenarbeit mit den Spitzenvereinen wie z.B. FT Adler Kiel, SW Elmschenhagen, TSV Husum und MTV Itzehoe soll so der zweifellos noch vorhandene Rückstand zu den führenden Landesverbänden des DVV langsam aufgeholt werden.

Volleyball in Deutschland - Geschichte und Geschichten

Im Jahr 1995 erschien anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Volleyball" das Buch "Volleyball in Deutschland - Geschichte und Geschichten" von Klaus Helbig. Dort wird der Text der DVV-Chronik aus dem Jahr 1980 weitestgehend identisch übernommen und am Textende wie folgt modifiziert.

[...] Gerade im Hinblick auf die noch nicht im Verband integrierten Sportler sieht der SHVV seine wesentlichen Aufgaben darin, zukunftssichere Organisationsstrukturen zu schaffen, was ihm im Spielbetrieb mit Honorarstaffelleitern und der Einrichtung einer nebenamtlich betreuten Geschäftsstelle zur Entlastung der Ehrenamtlichen gelungen ist. Neben Ausbildungslehrgängen für Schiedsrichter und Trainer gilt das Augenmerk besonders der Jugendleistungsförderung, die mit beachtlichen Erfolgen auf Vereinsebene bis hin zu Deutschen Meistertiteln für TSB Flensburg und bei Bundespokalturnieren bereits Wirkungen gezeigt hat. In Zusammenarbeit mit den Spitzenvereinen wie z.B. Adler Kiel, SC Strande, TSV Lütjenburg oder TUS Holtenau u.a. soll der zweifelslose noch vorhandene Rückstand zu führenden Landesverbänden des DVV langsam aufgeholt werden. Keinen Aufholbedarf hat der SHVV dagegen im Beach-Volleyball.

Bereits seit Urzeiten wird in Schleswig-Holstein - nicht zuletzt aus topografischen Gründen - Beach-Volleyball gespielt. Seit der DVV 1992 beschloß, diese Sportart in Richtung Leistungs- und Profisport weiterzuentwickeln, ist der SHVV in vorderster front dabei. So finden nicht nur mehr Beach-Masters als in allen anderen Landesverbänden statt, auch die Deutsche Meisterschaft wurde 1995 zum vierten Mal in Schleswig-Holstein durchgeführt. Im Gegensatz zum Hallen-Volleyball gibt es aber auch Spitzenspieler aus dem Bereich des SHVV. Insbesondere im Damenbereich zahlen sich die hervorragenden Trainingsbedingungen aus, die auch von der aktuellen Herren-Nationalmannschaft gerne genutzt werden.

Spiele

Samstag, 18. November 2017

15:00
Kieler TV 4 Kieler TV 4
Rönnau SC Rönnau
0:3
15:00
Kieler TV 4 Kieler TV 4
Kieler TV 3 Kieler TV 3
1:3

Unsere Sponsoren

  • Unser Norden
  • Asics
  • Volleyball direkt de
  • Peter Glindemann
  • MIKASA
  • hummel