Deutsche Meisterschaft U17 – mit „Ups and Downs“

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Vom 28. bis zum 30. Juli fanden im bayrischen Lenggries die Deutschen Beachvolleyballmeisterschaften in der Altersklasse u17 statt. Bereits 3 Tage vor Turnierbeginn reiste der SHVV mit drei Teams – Dirszowski/Timm (Landesmeister u17m), Gramenz/Hosbach (Vizelandesmeister u17m) & Lengkey/Messerschmidt (Landesmeister u17w) – per Bahn in den Süden Deutschlands. Die Vorbereitung vor Ort wurde begleitet von Starkregen, Kuhglocken, bayrischem Gasthofessen und Bergpanorama.

 

Am Freitag ging es dann auch endlich mit dem Turnier los. Hanna und Anouk erkämpften sich einen starken 2. Platz in der Gruppe, ebenso wie Arius und Leander, die ihr erstes Spiel souverän gewinnen konnten und nur im Gruppenfinale gegen die Berliner Röhrs/Schmiedeke das Nachsehen hatten. Emil und Kalle konnten sich von Spiel zu Spiel steigern, mussten sich am Ende der Gruppenphase aber mit Platz 4 abgeben.

Die Zwischenrunde verlief für alle SHVV Teams etwas enttäuschend, beide Teams verloren ihre Spiele und somit fanden sich alle drei Teams aus Schleswig Holstein im unteren Baum (Platz 17 – 29) wieder. Dirszowksi/Timm hat zwar alle Kräfte und eigenen Stärken mobilisieren können, konnte gegen das Team aus Bayern, welches sehr spielstark aufspielte, am Ende nichts ausrichten. Lengkey/Messerschmidt verlor das Zwischenrundenspiel gegen Bousri/Koch mit 15:8 und 15:13.

Jetzt hieß es, das Bestmögliche noch rauszuholen. Im unteren Baum kam es für beide Jungsteams nach anfänglicher Niederlage zum direkten Duell. Nach drei intensiven Sätzen und einer Gewitterunterbrechung konnten Arius und Leander das Spiel denkbar knapp im Tiebreak für sich entscheiden. Emil und Kalle belegten den 29.Platz, zeigten aber gerade in den letzten Spielen, was eigentlich in ihnen steckt, was ein bisschen Motivation für den noch anstehenden Bundespokal gab. Arius und Leander belegten am Ende des Turnieres einen 25. Platz, das letzte Spiel wurde im Tiebreak abgegeben.

Hanna und Anouk konnten das erste Spiel im unteren Baum gewinnen, verloren die nächsten beiden Spiele aber denkbar knapp & scheiden als 25. aus dem Turnier aus. Immehrin hat Hanna mit Abstand die meisten Blockpunkte im gesamten Turnier erzielt. Hut ab, und das erst mit ca. drei-monatiger Volleyballerfahrung!

Für Spieler und Trainer ein aufregendes, anstrengendes und lehrreiches Wochenende. Der Frust über die Ergebnisse wurde am nächsten Tag von einer Wanderung, Minigolf und Zuschauen bei den Finalspielen wett gemacht. Für viele der Spieler ging es direkt weiter nach Bitterfeld, wo der Bundespokal anstand.

Fazit: Ja, die Berge in Bayern sind höher als die Platzierungen, aber wir nehmen ganz viel mit aus dem Turnier & drehen an ganz vielen Hebeln, damit die nächste Saison deutlich erfolgreicher verläuft (:

Bericht: Mats Duse

veröffentlicht am Montag, 21. August 2023 um 11:17; erstellt von Michels, Rica
letzte Änderung: 21.08.23 11:17

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