Momme Lorenz holt EM-Silber

SHVV | Leistungssport

Silber gewonnen, nicht Gold verloren!


Nach vier Tagen baggern und pritschen in Brünn/Tschechien war es geschafft: Momme Lorenz (Kieler TV, 16) und sein Partner Simon Pfretzschner (ASV Dachau, 18) holten sich die Silbermedaille bei der Beachvolleyball Europameisterschaft in der Altersklasse U20.

"Es ist überragend, dass sie in dem Alter schon so zusammengespielt haben. Sie haben ein super Turnier gespielt und sind verdient ins Finale gekommen. Gegen die körperlich überlegenen und eingespielten Schweden hatten sie leider wenige Chancen, trotzdem war es insgesamt eine überragende Leistung", sagte DVV-Sportdirektor Niclas Hildebrandt.

In der wunderschönen Anlage in Brünn, die die Organisatoren sehr umsichtig mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept geschützt hatten, gelang dem deutschen Team am ersten Turniertag ein 2:0 (21:17, 21.17) gegen das niederländische Duo Versteegen/Sengers. Der gute Auftakt wurde am zweiten Turniertag bestätigt durch ein deutliches 2:0 (21:13, 21:9) gegen die Slowenen Bracko/Zajac. Blockspiel und Aufschlag waren die Erfolgsgaranten in dieser Partie.

Einen Dämpfer gab es im letzten Gruppenspiel gegen die österreichische Paarung Grössig/Hammarberg. Mit 1:2 (23:21, 12:21, 11:15) hatten Lorenz/Pretzschner das Nachsehen. Diese Niederlage sollte sich dann im weiteren Turnierverlauf aber noch als strategisch
wertvoll erweisen.

Doch zunächst musste eine Ehrenrunde gegen Serbien (Makaric/Muskinja) gedreht werden. Und auch diese Partie konnte das deutsche Team mit 2:0 (23:21, 21:15) für sich bestreiten. Damit war der Achtelfinaleinzug erreicht. Auf dem Centercourt entwickelte sich dann im Spiel gegen heimische Tschechen ein sehenswerter Schlagabtausch. Die Anfeuerungsrufe des Publikums schienen Lorenz/Pretzschner zu beflügeln, so dass sie einen 2:1 Sieg (21:14, 15:21, 15:10) einfahren und in das Viertelfinale einziehen konnten.

Das Viertelfinale bildete den späten Abschluss eines langen dritten Turniertages. Hier konnte sich das deutsche Team relativ deutlich mit 2:0 (21:14, 21:16) gegen die lettische Kombination Stankevics/Rinkevics behaupten und mit dem Erreichen des Halbfinales dem letzten Turniertag entgegensehen.


Als Team gut funktioniert: Momme Lorenz und Simon Pfretzschner

 

Im Halbfinale wartete das italienische Duo Dal Coros/Viscovich. Für das deutsche Duo fühlte sich diese Partie an wie ein Endspiel. Wer hier die Oberhand behielt, hatte eine Medaille sicher. Und so entwickelte sich eine packende Partie, in der die Deutschen mit jeweils zwei Punkten Vorsprung beide Sätze für sich behaupten konnten (21:19, 23:21). Der Schlusspunkt dieses Schlagabtausches war Sinnbild für das gesamte Match: Momme Lorenz blockte beim Spielstand von 22:21 zweimal unmittelbar hintereinander und machte mit dem zweiten Block den Deckel auf die Partie. Danach ließen alle ihren Freudengefühlen freien Lauf und bejubelt von
einer kleine Schaar mitgereister deutscher Fans ließen sich beide zurecht feiern!

Mit den Schweden - denen man "dank" der Niederlage gegen Österreich bis zum Finale aus dem Weg gehen konnte -  hatte man dann im Finale die fraglos stärkste Mannschaft des Turniers zum Gegner. In dieser Partie konnte das junge deutsche Team lange mithalten, musste sich dann aber den stärkeren Schweden mit 0:2 (13:21, 17:21) geschlagen geben. Wenn dann aber nach einer Niederlage alle vier Spieler zufrieden den Platz verlassen, dann war es für alle ein überragendes Turnier.

Mommes Partner vom Sieg bei der Deutschen Meisterschaft U18 in Barby, Laurenz Welsch, und sein Partner vom Sieg bei der Deutschen Meisterschaft U19 in Laboe, Lui Wüst, rundeten als gemeinsames Team mit Platz 5 die gute deutsche Mannschaftsleistung ab . Das Frauenteam Svenja Müller/Anna Lena Grüne wurden Neunte.

veröffentlicht am Donnerstag, 17. September 2020 um 10:23; erstellt von Pelny, Svenja
letzte Änderung: 17.09.20 10:26

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